|
|
 |
Russland, der Energiechartavertrag und die EU
|
Autor: Steffi Wilke
Preis: 23,00 EUR inkl. Mwst. (Sie sparen 52 % im Vergleich zur Printausgabe)
Erschienen: Diplomica Verlag 2009, ca. 155 Seiten *
Kategorie: Politik, Wirtschaft & Business
Format:
Eine Printversion dieses Titels ist bei Amazon erhältlich.
|
Eine Studie zum Wandel der russischen Außenpolitik Der Zusammenhang zwischen den beiden Begriffen "Versorgungssischerheit" und "Energie" ist dem Großteil der europäischen Bevölkerung spätestens seit der Jahreswende 2008/2009 und dem Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine klar. Die EU-Mitglieder decken einen großen Teil ihres Bedarfs an Öl und Gas durch Importe aus Russland und für die Russische Föderation sind die EU-Mitglieder die größten Abnehmer in diesem Bereich. In der EU erkannte man schon 1990 wie wichtig es ist, den Bereich des Energiehandels international zu verrechtlichen. Mit dem Energiechartavertrag (ECV) wurde ein Schritt in diese Richtung unternommen. Das Vertragswerk konnte seine volle Wirkung jedoch nicht entfalten, da Russland es nach anfänglicher Unterstützung auch im zweiten Anlauf 2001 nicht ratifizierte. Im Winter 2008/2009 mussten die EU-Bürger in einigen ost- und südosteuropäischen Staaten nun erfahren, was eine Nichtratifizierung durch Russland bedeutet. Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine führte zur Einstellung der Gaslieferungen über die Ukraine, wodurch das öffentliche Leben in einigen Staaten für mehrere Tage zusammenbrach. Unter den Regeln des Energiechartavertrags wäre es nicht so weit gekommen. Diese Studie untersucht, wie sich der Wandel der russischen Außenpolitik zum Energiechartavertrag gegenüber der EU-15 erklären lässt. Sind es innergesellschaftliche Präferenzbildungsprozesse (Liberalismus) oder die Machtverhältnisse auf internationaler Ebene (Neorealismus), die die Art der Außenpolitik bestimmen? Im Ergebnis wird festgestellt, dass die internationalen Machtverhältnisse zwischen Russland und der EU den Wandel der russischen Außenpolitik nicht erklären können. Der Wandel der russischen Politik zum Energiechartavertrag hat seine Ursachen in einem Wandel der Präferenzen der dominanten Gruppen innerhalb Russlands bzw. deren Wechsel. Nach der langjährigen Unterstützung des ECV kam es z.B. 1999 zu einem drastischen Außenpolitikwechsel. Ursache hierfür war die entstehende Koalition zwischen Präsident Putin und Gazprom, die die Ratifizierung des ECV ablehnte.
Dieses eBook bewerten Auf den Merkzettel Leseprobe anzeigen
|
Alle eBooks zum Stichwort: Russland,> Energiechartavertrag,> EU,> Außenpolitik,> Internationale Beziehungen,>
|
|
*Bitte beachten Sie: Eine genaue Angabe der Seitenanzahl ist bei eBooks nicht immer möglich. Sie hängt immer vom Format und den Einstellungen (z.B. Schriftgröße) in Ihrer Lesesoftware bzw. Reader ab.
|
|
 |
|