Mosaik der Französischen Revolution - Mirabeau - 1788 **bereits über 3000 Downloads! **
[Inhalt] August bis Dezember 1788. Als der Gelehrte Aleksander Mickiewicz sich in die schöne Madeleine, Tochter eines polnischen Aristokraten, verliebt, ahnt er noch nichts von den mysteriösen Umständen seiner Herkunft und von den Ereignissen, die ihn bald unversehens in die politischen Umbrüche hineinziehen werden. In Begleitung des geheimnisvollen, zuweilen verschrobenen Marquis d‘Angélique begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Frankreich und begegnet dem genialen Vordenker der Revolution Graf Mirabeau und weiteren historischen Personen. Die Welt beginnt, am Vorabend der Revolution aus den Fugen zu geraten ...
Info: www.tiret.1668.cc
[Helene Köppel, Autorin über das Buch]
Mit großem Vergnügen pflückte ich die Blume des schönen dichtbelaubten Rosenbusches, hört Mickiewicz im besten Polnisch und öffnet die Augen, heißt es auf Seite 39 des ersten Bandes aus der Reihe „Historisches Sittengemälde der französischen Revolution“ - und mit einem ähnlich großen Vergnügen habe ich dieses Buch gelesen! Als habe er Ort und Zeit selbst erlebt, führt Richard K. Breuer seine Leser in die Jahre vor der Französischen Revolution, in denen es um politische und gesellschaftliche Umbrüche ging, der feudalabsolutistische Staat infrage gestellt und Menschenrechte eingefordert wurden. Breuer hat akribisch recherchiert, den Roman aber – bis auf das bereits erwähnte Mirabeau-Kapitel - nicht historisch überfrachtet. Der Autor hat seine schöne, sorgfältige Sprache der Zeit angepasst, er arbeitet mit farbigen Bildern, er belehrt nicht, er teilt die Welt nicht in gut und böse auf, sondern lässt dem Leser in jeder Hinsicht ausreichend Platz, sich seine eigene Meinung zu bilden. Das alles empfand ich als sehr angenehm.
Wie Candide, der Held Voltaires im gleichnamigen Roman, erlebt der ebenfalls fiktive Held Breuers, Aleksander Mickiewicz, allerlei Abenteuer, über die man oft schmunzelt. Was er jedoch auf seiner gefährlichen Reise nach Frankreich beobachtet, in Gesprächen und Briefen erfährt und begreift, öffnet nicht nur ihm die Augen. Zuletzt - und mit einem kleinen „Augenzwinkern“ - erinnert Mickiewicz mich, vor allem in seiner Liebesgeschichte, deren Ende hier nicht verraten werden soll, ein wenig an einen „reinen Toren“ (Gralsgeschehen).
„Kann es etwas Wunderbareres geben, als die ganze Welt mit ein paar Argumenten in Bewegung zu setzen?“, fragt Voltaire (Zitat auf der Rückseite des ebenfalls sehr schön gestalteten Covers). Eine Antwort darauf hat Richard K. Breuer in „Die Liebesnacht des Dichters Tiret“ gegeben. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.
[Rezension bluecher.blog] Der Wiener Autor Richard K. Breuer hat die Aufgabe, einen historischen Roman spannend und programmatisch zugleich rüber zu bringen, einfallsreich gelöst. Fiktives wechselt sich mit Fakten ab - politisch-philosophische Gedanken, die der französischen Revolution zu Grunde liegen werden so präsentiert, dass auch ein historischer Laie sie nachvollziehen kann.
Dieses eBook bewerten Auf den Merkzettel Leseprobe anzeigen
|