Eine absurde Wiener Krimicomedy über Hollywood und andere Grauslichkeiten [hörBÜCHER Ausgabe 4/2011] "GRANDIOS!"
Exil-Wiener Harald Schwarzkopf – erfolgreicher Drehbuchautor und Produzent in Hollywood – soll für Hollywood-Mogul Jack Bronkowitz am Remake zum Film The third man arbeiten. Schwarzkopf reist nach Wien, um das neue Filmprojekt potenziellen Investoren und Politikern vorzustellen. An seiner Seite das zuweilen durchgeknallte »Regie-Wunderkind« Ernesto Ostwaldo. Als Schwarzkopf seinen alten Freund Otto Sittich besuchen möchte, muss er feststellen, dass dieser vor seinem Haus von einem Sattelschlepper überfahren wurde. Dieser Unfall weist verblüffende Ähnlichkeiten mit jenem aus dem Film The third man auf. Grund genug, am Unfall seines Freundes zu zweifeln. Schwarzkopf und Ostwaldo beginnen zu recherchieren, stolpern dabei über den Schlitzer von Wien, erfahren, dass Otto Sittich in eine brisante Affäre tief verstrickt war und lösen in nur 5 Tagen eine Katastrophe nach der anderen aus. Schlussendlich steht Bundeskanzler Schuhnagel das Wasser bis zum Hals.Im wahrsten Sinne des Wortes …
[D. Richter, leser-welt.de] Skurril, witzig, einfach etwas Besonderes. Wer lachen möchte und einen Faible für unsere südlichen Nachbarn hat, wird an Richard K. Breuers Buch eine Menge Freude haben. Vorsicht, wer nicht lachen kann oder will: Finger weg!
[A. Zwengel, tcboyle.de] Das Buch liest sich zügig und unterhält glänzend, es gibt herrliche Slapstick-Szenen und viele Running Gags. Schwarzkopf ist turbulent wie ein Boulevard-Theaterstück und erinnert in seiner nervösen Hektik an Billy Wilders Eins, Zwei, Drei.
[G. Haberl, bluecher.blog] Slapstick-artige Szenen, Absurditäten auf mehreren Erzählebenen und bitterböse Seitenhiebe auf die österreichische und insbesondere auf die Wiener Seele machen Schwarzkopf zu einem Event, das einem nicht jedem Tag passiert und zu dem man auch die nötige Aufmerksamkeit haben muss. Mit rasantem Tempo fährt der Autor mit dem Leser ab und nötigt ihm die volle Konzentration in jeder Zeile ab. Wie's halt sein soll - bei einem anständigen, rabenschwarzen und grenzgenialen Wiener Krimi!
[M. Lhotzky, FALTER Buchbeilage 42/09] "entbehrt nicht eines gewissen Charmes."
[H. Köppel, Autorin] "Mein Fazit: SCHWARZKOPF ist pures Vergnügen für alle Fans "breueresken" Humors, fünf Sterne!"
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