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Leben ist ein Nebenjob
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(2 Bewertungen) Autor: Uwe Prink
Preis: 9,50 EUR inkl. Mwst.
Erschienen: Sirius Verlag 2010, ca. 426 Seiten *
Kategorie: Romane und Erzählungen, Humor und Satire
Format:
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Der Roman erzählt von den Schwierigkeiten, die der junge Udo Prank mit einigen »übrig gebliebenen« Pädagogen aus der Nazizeit, in seiner Lehrzeit als Schriftsetzer, mit der Bundeswehr und mit dem »Ernst des Lebens« hat. Der Protagonist leidet unter der Wahrnehmungsschwäche seiner Mitmenschen und versteht nicht, warum sie alles so ernst und wichtig nehmen. Seine Kommunikationsfähigkeit und sein Humor, mit dem er die Menschen oft zum Lachen bringt, stehen im krassen Gegensatz zur inneren Tragik und Einsamkeit, die er empfindet, weil er sich in Gruppen schlecht integrieren kann und das ganze äußere Leben nicht ernst nehmen kann. Udo hat das Gefühl, nie richtig dabei und nie richtig drin zu sein. Er empfindet das Leben als Nebenjob, als eine Arbeit, die man nur vorübergehend verrichtet.
Der Autor: Uwe Prink wurde 1952 in einer kleinen norddeutschen Kleinstadt geboren und wuchs in einem Arbeiterhaushalt mit zwei Brüdern und zwei Schwestern auf. Nach einer Odyssee durch viele Wohnorte, Berufe und Szenen lebt er mit seiner Familie – Frau, Sohn und Hund – in einem kleinen Ort in der Nähe von Hamburg und arbeitet als freiberuflicher Coach, Dozent und Berater.
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Leserbewertungen:
04.05.11 von sambucus_nigra
Immer wieder wollte ich das Buch weglegen, weil mein Verstand mir sagte, "was interessieren mich die Tagebuchaufzeichnungen im Schüleraufsatzstil (immerhin Oberstufe) eines mir fremden Mannes"? Und immer wieder habe ich dann doch weitergelesen, bis zum Ende. WAS es genau war, was mich dranbleiben hat lassen, kann ich gar nicht so genau sagen. Das Buch bildet auf jeden Fall ein interessantes Stück Zeitgeschichte ab und hat zumindest bei mir ein neues Verständnis für Prinks Generation geschaffen (die ja irgendwo zwischen meinen Eltern und meinen Lehreren angesiedelt ist). Auch gut gefallen haben mir die Sinnsuche und das Hinterfragen von gesellschaftlichen Strukturen.
Ein wenig lächerlich finde ich den Wechsel vom Autorennamen Uwe Prink zum Protagonisten Udo Prank - aber gut, vielleicht war das für den Autor nötig, um einen gewissen Abstand zu gewinnen.
24.04.11 von Smarties
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