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Vilm Band1 und Band 2 wurden mit dem Deutschen Science Fiction Preis 2010 ausgezeichnet So hatten sich das die Retter an Bord der Armorica nicht vorgestellt: Statt sich evakuieren zu lassen, fordern die Schiffbrüchigen der Vilm van der Oosterbrijk, dass ihr Planet als unabhängige Welt anerkannt wird. Damit lösen sie eine diplomatische Krise aus, denn der wenig attraktive Regenplanet weckt unerklärbare Begehrlichkeiten: beim Flottenkommando auf Atibon Legba, der Goldenen Bruderschaft, den Päpsten von Vatikan, bei Versicherungskonzernen und Journalisten. Die Vilmer, deren ganzer Reichtum aus einer riesigen Schutthalde besteht, scheinen all dem hilflos ausgeliefert. Aber sie bringen ihre Widersacher immer wieder ins Grübeln, nicht zuletzt über die Frage, ob Vilmer überhaupt noch Menschen sind ... Karsten Kruschel hat einen Roman vorgelegt, der Einfallsreichtum und Gespür für erzählerische Wirkungen mit interessanten Charakteren und einem breit ausgemalten Welthintergrund verbindet - und das alles in einem Buch, das nicht an der Weitschweifigkeit der üblich gewordenen ziegelförmigen SF-Romane leidet. Erik Simon VILM war mir Vergnügen, Erleichterung, Entspannung in einem. Kurz: eine spannende, originelle und stimmungsvolle Sache. Karl-Heinz Steinmüller VILM ist Buch des Monats bei Phantastik-Couch.de Holger Schmidt schreibt: 18 Jahre hat Karsten Kruschels Roman "Vilm" bereits auf dem Buckel. Eine langer Weg für ein Debutwerk, das eine Weiterentwicklung verschiedener Kurzgeschichten darstellt. Damit man als Leser die fremde Welt Vilm noch lange im Gedächtnis behält, hat sich Kruschel ein einzigartiges Ökosystem einfallen lassen. Ein kompakter Roman mit einem ganz besonderen Geschmack. Voller neuer Bilder und Eindrücke, die es erst einmal zu verdauen gilt. Ein vorzügliches Debut. Als jemand, der kaum nachvollziehen kann, wie man an einem Buch wochenlang herumzulesen vermag (da kommt man doch nie richtig in die Geschichte rein!) spreche ich hier ausnahmsweise mal eine gegenteilige Empfehlung aus: "Vilm" liest man ähnlich wie eine Anthologie oder Kurzgeschichtensammlung eigentlich besser portionenweise, um so die Schicksale der jeweiligen Kurzzeit-Hauptpersonen stärker auf einen wirken zu lassen. Denn das tun sie. Der Standard.at
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