|
|
 |
Zeitbetrachtung – Aspekte der Zeit. Ein Essay
|
Autor: Werner Wacker
Preis: 4,95 EUR inkl. Mwst. (Sie sparen 21 % im Vergleich zur Printausgabe)
Erschienen: Engelsdorfer Verlag 2009, ca. 48 Seiten *
Kategorie: Philosophie
Format:
Eine Printversion dieses Titels ist bei Amazon erhältlich.
|
Auf der Suche nach der Zeit kam der Verfasser über die Zeit des Schriftstellers und der Literaten zur Zeit der Philosophen. Er unterscheidet die kosmische Zeit von der Kopfzeit unseres Bewusstseins und behandelt beispielhaft die Zeit der christlichen Religion. Als Fazit stellt sich heraus, dass Gott zeitlos ist, in einem Zeitmodell als geistiges Prinzip, das dem Universum "übergestülpt" ist. Es folgen Thesen zur Kopfzeit, kosmischen Zeit und Gedanken über der Zeit. In einem Anhang kommt der Verfasser über den Gedanken der Zeit (Evolution) darauf, dass der heilige Geist auf Erden in die kosmische Zeit involviert ist. Der Mensch lebt in unbestimmten Zeitbegriffen, wobei unsere Bewusstsein insoweit im Leerlauf geht. Der Geist Gottes wird uns erstmals in der kosmischen Zeit in der Evolution des Geistes bewusst als Widerschein der Existenz Gottes. Aber wer ist Gott?´Nur im Moment der Erleuchtung erhascht das Bewusstsein einen Blick in eine andere zeitlose Welt oder Wahrheiten, um anschließend das Erfasste auf der Perlenschnur der Kopfzeit aufzufädeln. Die kosmische Zeit steckt in allen Dingen. Der Philosoph Spinoza kennt nur zwei Attribute Gottes: Ausdehnung und Denken. Die kosmische Zeit ist dabei das Tor zur Ewigkeit. Er will vom Vergänglichen zum Ewigen. Wer wie Spinoza in solcher Hingabe an das Ewige lebt (sub specie aeterna), dem muss sich das Zeitliche in Nichts auflösen. Die Zeiten werden als Wirkkraft des Geistes im Bewusstsein real erlebt, als singuläre, unvergleichliche und unableitbare Gegebenheit. Der lebendige Geist ist da und ergreift uns mit Macht, ohne uns zu sagen, woher er kommt und wohin er uns noch führen wird. Die Teilhabe, die uns das Bewusstsein gewährt, ist nicht die Teilhabe an der Ewigkeit, sondern Teilhabe an der Werdewelt (Evolution). So ist Liebe (mit ihrem empirischen Zugang auf Grund unseres Bewusstseins) nicht nur ethischer Appell, sondern ontologische Voraussetzung für die Teilhabe und elementare Erfahrung von der Existenz, von der Lebendigkeit des Geistes.Du kannst nicht sein, du kannst Dich nur verschwenden, Kannst bleiben nicht, die Erde wandert aller Enden; Du kannst nicht sammeln, jedes Gold wird Blei, Und nichts ergreifen, alles schwirrt vorbei: Du kannst nicht wissen, denn es ward schon Trug. Du kannst nur lieben. Lieben ist genug. (Reiner Kunze, geb.1933) Gott näher kommen, heißt ihn unaufhörlich zu suchen in der endlosen Reihe der schönsten und wunderbarsten Lebensformen, die sich entwickelten und noch immer entwickeln. Und was trägt uns? "In der Zeit lebt ihr und bewegt ihr euch. Aus der Zeit seid ihr geboren, in die Zeit kehrt ihr wieder zurück. Ihr lebt in der Zeit, aber ihr wisst es nicht. Alles was euch umgibt ist Zeit."
Dieses eBook bewerten Auf den Merkzettel Leseprobe anzeigen
|
Alle eBooks zum Stichwort: Zeit,> Philosophie,> Gott,>
|
|
*Bitte beachten Sie: Eine genaue Angabe der Seitenanzahl ist bei eBooks nicht immer möglich. Sie hängt immer vom Format und den Einstellungen (z.B. Schriftgröße) in Ihrer Lesesoftware bzw. Reader ab.
|
|
 |
|